CategoriesStandortanalyse
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Über Essen
Die Stadt Essen zählt zu den bevölkerungsreichsten Städten im Ruhrgebiet. Sie ist aktuell die viertgrößste Stadt in Nordrhein-Westfalen, nach Köln, Düsseldorf und Dortmund. Essen überzeugt nicht nur durch die hohe Dichte an großen Unternehmen, sondern ebenfalls über einer der größten Universitäten, der Universität Duisburg-Essen, sowie einer hohen Kulturdicht, wie z.B. der Zeche Zollverein oder dem Museum Folkwang.


Angrenzend an Essen liegen die größeren Städte Bottrop, Oberhausen, Bochum, Gelsenkirchen und Mülheim an der Ruhr. Düsseldorf liegt von Essen ca. 35 km mit dem Auto entfernt, vom internationalen Flughafen Düsseldorf sind es nur ca. 27 km. An Essen sind die Autobahnen A40, A42, A44 und die A52 angebunden. Damit ist die Infrastruktur und die schnelle Erreichbarkeit von lebensnotwendigen Instituten/Geschäften gegeben. 

Skyline der Stadt Essen — © Peter Prengel, Stadt Essen
Blick auf den Baldeneysee — © Elke Brochhagen, Stadt Essen

Bevorzugte Wohnlagen
Die guten und sehr guten Wohnlagen kann man in Essen sehr gut abtrennen: Alle Stadtteile im Süden, die sich unterhalb der A40 und A52 befinden kann man als gute und sehr gute Wohnlagen einordnen. Hierunter fallen Teile von Frohnhausen, Holsterhausen, Rüttenscheid, Südostviertel,  Bergerhausen, Stadtwald, Bredeney, Kettwig oder auch Werden. Auch in der Essener Innenstadt (Südviertel, Westviertel, Ostviertel) kann man sich umsehen, allerdings sollte man hier genau auf die Mikrolage achten.


Nicht zuletzt ist der Baldeneysee im Süden der Stadt so attraktiv für Eigenheimbesitzer, denn der See bietet eine enorme Lebensqualität, an welchem sich allerlei Restaurants, Cafè’s, Segelvereine und Kanu-Vereine tummeln. Der See bietet mit einem kleinen Abschnitt Strand (bezahlt) auch ein Gefühl von Urlaub in der Ferne. Gerade um den Bereich des See’s sammeln sich vorwiegend Einfamilienhäuser. Und die Preise befinden sich hier natürlich im oberen Segment wieder.

Preisentwicklung
Wie angesprochen sind natürlich die Lagen im Süden der Stadt sehr attraktiv und gewinnen immer mehr an Zuwanderung. Vor allem Rüttenscheid, entlang der Einkaufstraße “Rü” ist in den letzten Jahren zum wahren Hotspot geworden. Noch teurer wird es weiter unten in Bredeney, Stadtwald und natürlich Kettwig. Hier ist die Bebauung auch nicht so stark wie weiter nördlich in der Stadt. Die Bauflächen sind wie in jeder Großstadt natürlich sehr rar. Auch hier wird nachverdichtet, wo sich eben eine freie Lücke ergibt. Vor allem in Essen-Rüttenscheid ist das Nachverdichten besonders schwer, da es einer der bevölkerungsreichsten Stadtteile von Essen ist.


Laut dem Immobilienportal “Immobilienscout24” bewegen sich die durchschnittlichen Preise für Eigentumswohnungen in Essen derzeit bei ca. 2.008 €/qm*. Für Häuser bei 3.004 €/qm*, Tendenz weiter steigend.

*Stand Q1/2020
Quelle/n:
https://atlas.immobilienscout24.de/orte/deutschland/nordrhein-westfalen/essen?marketingFocus=APARTMENT_BUY#/
https://atlas.immobilienscout24.de/orte/deutschland/nordrhein-westfalen/essen?marketingFocus=HOUSE_BUY#/

Fazit
Essen ist eine der Ruhrgebietsstädte, die deutlich aufgeholt haben und noch aufholen werden. Die Zukunft von Essen sieht u.a. einen neuen Stadtteil vor (Essen 51) im nördlichen Teil von Essen, sowie “Freiheit Emscher”, ein Gemeinschaftsprojekt zwischen Essen und Bottrop. Wirtschaftlich ist Essen sehr stark und hat hohe Wachstumsraten. Das Leben in Essen ist dank vieler Restaurants, Museen, Theater, Wälder und dem Baldeneysee sehr attraktiv. 

Immokret-Score:
5/5